Traumafachberatung Öffentlicher Nahverkehr
Die Mitarbeitenden der Unternehmen des öffentlichen Nahverkehrs sind immer wieder mit traumatisierten Erlebnissen konfrontiert. Insbesondere das Fahrpersonal sind als Opfer, Verursacher, Zeuge und/oder Ersthelfer an Unfällen beteiligt oder muss Suizide oder Gewaltverbrechen miterleben. Bei Großschadensereignissen oder Amokläufen müssen sie Verletzte und Unbeteiligte evakuieren helfen.
Aus Sicht eines langjährigen Betriebs- und Unternehmensleiters und heutigen Traumafachberater, der sich selbst mit mehreren tödliche Unfällen auseinandersetzen musste, wird den langfristigen Folgen dieser Ereignisse und der Nachsorge in den Verkehrsbetrieben aber eindeutig zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Mit etwas mehr Wissen über die sogenannten Traumafolgestörungen könnten in den Verkehrsbetrieben die Ausfallzeiten reduziert und vermieden werden, dass Mitarbeitende frühzeitig ausscheiden.
Das Wissen um Traumata, ihre Entstehung und die langfristigen Folgen sowie erste Hilfe könnte allen Beteiligten mehr Sicherheit im Umgang mit diesem Thema geben. Die Tabu, gerade in einer immer noch von Männer dominierten Branche über dieser Themen zu reden und aktiv zu handeln, zieht sich allerdings oft von der Betriebsebene bis hoch in die Unternehmensleitungen hin. Verständlicherweise, denn die meisten Führungspersonen sind in diesem Berufsfeld von Beginn an sozialisiert worden. Für einen Betroffenen bedeutet dies allerdings, dass er im betrieblichen Umfeld selten einen verständnisvollen Ansprechpartner findet. Das isoliert viele Männer und treibt sie in Suchtverhalten, körperliche Krankheiten und nicht selten auch in den Suizid.
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